OWT Award

Der Oliver Wessel-Therhorn Award wird jährlich bei der danceComp an Personen verliehen, welche sich in besonderem Maße ehrenamtlich für den Tanzsport einsetzen.
Foto: KI-generiert

OWT Award

Der Oliver Wessel-Therhorn Award wird jährlich bei der danceComp an Personen verliehen, welche sich in besonderem Maße ehrenamtlich für den Tanzsport einsetzen.
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Der Award

Im Jahr 2010 wurde in Rahmen der danceComp zum ersten Mal der danceComp Award verliehen. Ein Jahr später hat das Präsidium des Tanzsportverbandes Nordrhein-Westfalen e.V. entschieden, diesen in „Oliver Wessel-Therhorn Award“ umzubenennen. In Gedenken an jenen Ausnahmesportler ehrt diese Auszeichnung jährlich Personen, welche sich in besonderem Maße ehrenamtlich für den Tanzsport einsetzen.

Preisträger*innen

Im Rahmen der 20. danceComp wurde DTV-Sportwart Ivo Münster mit dem renomierten OWT Award geehrt. In seiner Laudatio, die TNW Präsident Dr. Klaus Meng zu Ehren von Ivo Münster hielt, lobte er das unermüdliche Engagement mit dem er sich seit Jahrzehnten nicht nur für den Tanzsport in Nordrhein-Westfalen, sondern auch weit über die Landes- und Bundesgrenze hinaus eingesetzt hat.

Für viele Jahre war er zunächst als Bezirkssportwart und ab 2006 als Landessportwart für die Tanzpaare des TNW im Einsatz. In dieser Zeit hat er viele sehr erfolgreiche Paare tatkräftig unterstützt und gefördert. Er war von Beginn an, also seit 2003, bei der danceComp als einer der Gründerväter mit dabei und hat durch seinen beispiellosen Einsatz maßgeblich dazu beigetragen, dass die danceComp ab 2009 auch internationale Turniere in ihr Programm aufnahm. Seitdem steigen die Meldezahlen von Jahr zu Jahr, sodass die danceComp bisher über drei Tage ausgetragen wurde und kommenden Jahr bereits ab Donnerstag ihre Pforten öffnen wird.

Auch die Idee, dass im Rahmen der danceComp ab 2010 einen Award für besondere Verdienste rund um den Tanzsport zu verleihen und diesen 2011, nach dem viel zu frühen Tod von Oliver Wessel-Therhorn, in OWT Award umzubenennen, stammt von Ivo Münster. Knapp 14 Jahre später gehört er nun selbst zu dem erlesenen Kreis der Preisträger und nahm sichtlich gerührt den Preis aus den Händen von Dr. Klaus Meng entgegen.

Zum ersten Mal trat Saskia von Schroeders ans Mikrophon, um die Laudatio für den in diesem Jahr zu Ehrenden zu halten.

„Eine Laudatio für jemanden zu halten, der einen sowohl in der eigenen aktiven Laufbahn als Wertungsrichter an der Fläche sah, den man als Sportwart dieses Landestanzsportverbandes erleben durfte und der ihn als Turnierleiter von Meisterschaften jedweder Art und vor allem der danceComp seit der ersten Stunde im großen Saal hörte, ist für mich sehr berührend“, begann die TNW-Sportwartin ihre Würdigung.

Auf dem roten Teppich neben ihr stand Dr. Thomas Kokott, der seit über 50 Jahren den Landestanzsportverband Nordrhein-Westfalen mitgestaltet, ihn voranbrachte und während dieser Zeit jedem hilfreich mit Rat und Tat zur Seite stand. Mit sehr persönlichen Worten fuhr sie in ihrer Rede fort: „Thomas, Du hast uns Aktiven im Kader zugehört, als die Internationalität Ende der 1990er Jahre an Fahrt aufnahm. Dem Wunsch, ein TNW-Team zu gründen, warst Du gegenüber offen und sagtest „dann machen wir das!“

Doch neben seinen vielen tanzsportlichen Interessen, Dr. Thomas Kokott ist seit 1990 in Besitz der Wertungsrichter-S-Lizenz für Standard und Latein, einer Formationswertungsrichterlizenz und einer Turnierleiterlizenz sowie Gebietsbeauftragter Formationen im Bereich West, gilt seine ganze Aufmerksamkeit außerhalb der Tanzsportszene stets seiner Frau Conni sowie seiner gesamten Großfamilie.

„Lieber Thomas, wir, die Tanzfamilie des TNW sowie das gesamte dC-Team freuen uns sehr, Dich hier heute als Preisträger begrüßen zu dürfen“, mit diesen Worten überreichte Saskia von Schroeders sichtlich berührt den Oliver Wessel-Therhorn- Award 2023 an Dr. Thomas Kokott.

Ein ganzes Jahr lang hatten es alle Verantwortlichen geschafft, dieses Geheimnis zu hüten.

Nach zwei Jahren Coronapause pilgerten wieder viele Tänzerinnen und Tänzer in die Historische Stadthalle nach Wuppertal. Am frühen Abend freute sich Hermann Götz über den OWT Award 2022. In seiner Laudatio würdigte DTV-Sportwart Ivo Münster den amtierenden Präsidenten des Österreichischen Tanzsportverbandes für seine sportliche Fairness und seine Integrität.

In den 70er Jahren begann Hermann Götz seine tänzerische Laufbahn in der Tanzschule und tanzte bis in die höchsten Turnierklassen in Standard und Latein. Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn erwarb er sämtliche Trainer- und Wertungsrichterlizenzen und stieg 1996 in das Präsidium des Österreichischen Tanzsportverbandes ein. Als Vizepräsident war er unter anderem für internationale Angelegenheiten zuständig. Während dieser Zeit entstand eine wunderbare und freundschaftliche Verbindung zu Deutschland, die bis heute anhält.

Sichtlich gerührt nahm Hermann Götz die Auszeichnung entgegen und bedankte sich mit den Worten: „Mit dieser Auszeichnung verbinde ich ganz viele schöne Erinnerungen an Oliver Wessel-Therhorn und bedanke mich ganz herzlich dafür.“ Die Ehrung wurde mit standig ovations von allen Anwesenden begleitet.

Ivo Münster, TNW-Sportwart, überreichte Heidi Estler den Award für ihr herausragendes Engagement, ihre Integrität und ihre Einsatzbereitschaft zu Gunsten des Tanzsportes. Als Funktionärin des Deutschen Tanzsportverbandes hat sie ihre Aufgaben stets zuverlässig, zielstrebig und konsequent ausgeübt und mit ihrer Art zu einer Verbesserung der internen sowie externen Kommunikation beigetragen.

Besondere Erwähnung fanden auch ihre ehrenamtlichen Funktionen als ehemalige Vorsitzende der „Commission Sport for all“, ehemalige Vizepräsidentin des DanceSport Europe und langjähriges Mitglied der Sprechergruppe Nationaler Olympischer Verband (NOV) des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

Im Rahmen der 15. Dancecomp wurde Sittichai Preyadara, für seine enge Verbundenheit und seinen unermüdlicher Einsatz, für den Tanzsport in Thailand, mit dem Oliver Wessel-Therhorn Award ausgezeichnet.

Heinz Späker – hielt die Laudatio für den thailändischen Sports Director Sittichai Preyadara, der mit großer Freude den Award vom Vorjahrespreisträger Bundessportwart Michael Eichert entgegen nahm.

TNW Präsident Norbert Jung würdigte in seiner Laudatio die herausragenden Leistungen und Verdienste der Preisträgerin Heidi Götz. Seit Jahrzehnten ist sie in Sachen Tanzsport zunächst als Tänzerin, danach als Trainerin, Wertungsrichterin und Funktionärin in der ganzen Welt unterwegs. Von Beginn an war sie an der Organisation der Austrian Open beteiligt und ist die Seele dieses internationalen Events.

Vor zehn Jahren wurde sie vom damaligen Präsidenten in das WDSF Präsidium berufen, in dem sie den Bereich Communication übernahm. Sie brachte den Tanzsport mit den modernen Techniken der Kommunikation in ein neues Zeitalter. Unter ihrer Leitung wurde die Internetpräsenz der WDSF weltweit zur Nummer eins der Tanzsportseiten im World Wide Web.

Ivo Münster, Sportwart des TNW, übernahm die Laudatio für Bundessortwart Michael Eichert und würdigte dabei seinen seit über 40 Jahren währenden ehrenamtlichen Einsatz auf den verschiedensten Ebenen. Zunächst war er auf Vereinsebene 15 Jahre Sportwart im 1. TC Ludwigsburg, es folgten sieben Jahre im Amt des Vizepräsidenten für den Verein.

Auf Landesebene führte ihn der Weg über die Beauftragung im Lehrwesen hin zum Lehrwart, ehe er 1994 das Amt des Sportwartes im TBW übernahm. Die German Open begleitete und unterstützte er dabei von der ersten Stunde an. Ab dem Jahr 1993 engagierte sich Michael Eichert bundesweit zunächst als Schriftführer und wurde viereinhalb Jahre später zum Bundessportwart gewählt. Bis zum heutigen Tage setzt er sich mit viel Engagement und Herzblut für “seine” Tanzsportler und den Tanzsport national und international ein.

Bereits im Jahr 2010 betrat er als „Ordinary Member“ des damaligen IDSF-Präsidiums (seit 2011 WDSF) internationales Territorium und hatte hier bis zum Juni des Jahres die Position des 2. Vizepräsidenten WDSF inne und war ebenfalls bis zu diesem Zeitpunkt Mitglied in der WDSF Chair SportsCommission.

Mit einer sehr persönlichen Laudatio ehrte Dr. Thomas Kokott den diesjährigen Preisträger des OWT – Awards, William Pino. Der langjährige Freund und Weggefährte des 2010 verstorbenen Bundestrainer Oliver Wessel – Therhorn nahm sichtlich gerührt den Pokal aus den Händen Horst Beers ( Bundestrainer Latein ) entgegen.

Norbert Jung, Präsident des Landestanzsportverbandes Nordrhein Westfalen, überreichte die Ehrenurkunde.

Träger des von der danceComp vergebenen OWT-Awards 2015 sind Heinz Späker und Cor van de Stroet.

TNW-Präsident Norbert Jung würdigte Heinz Späker als einen Funktionär, der über 35 Jahre im Dienst des Tanzsports stand, zunächst als Sportwart im TNW, anschließend zehn Jahre als Sportwart des DTV und weitere 16 Jahre als Sportdirektor des internationalen Verbandes WDSF. In seinen Dankesworten erinnerte Heinz Späker an Oliver Wessel-Therhorn, den er als Tänzer und als Trainer kannte und schätzte.

Über den zweiten Preisträger, den holländischen Wertungsrichter Cor van de Stroet, sagte TNW-Sportwart Ivo Münster in seiner Laudatio: „Man kann sich auf den Mann 150%ig verlassen.“ Cor van de Stroet war zu seiner aktiven Zeit zehn Mal holländischer Meister der Professionals und führte 25 Jahre den niederländischen Verband als Präsident. In der niederländischen Ausgabe von „Dancing with the Stars“ (entspricht „Let’s dance“) ist er Vorsitzender der Jury.

Überreicht wurden die OWT-Awards von einer früheren Preisträgerin: Christa Fenn.

Sichtlich gerührt nahmen Ralf Müller und Olga Müller-Omeltchenko den diesjährigen OWT-Award aus den Händen des Preisträgers des Vorjahres, Horst Beer entgegen. In der Laudatio, die der Präsident des Tanzsportverband Nordrhein Westfalen, Norbert Jung hielt, erinnerte dieser an die zahlreichen Erfolge des sympathischen Ausnahmepaares, das in seiner langen und nahezu einzigartigen Karriere als aktive Weltklassetänzer und Spitzentrainer zahlreiche Tänzer inspirierte.

In seiner Dankesrede erinnerte Ralf Müller an die unvergessenen Küren, die sie zusammen mit dem verstorbenen Bundestrainer Oliver Wessel-Therhorn erarbeitet und die sie zu weltmeisterlichen Ehren geführt haben.

Im Rahmen des Lateinturniers der Professional Division wurde zum vierten Mal eine Persönlichkeit des Tanzsports mit dem Oliver Wessel-Therhorn Award ausgezeichnet.

Der Präsident des TNW – Norbert Jung – hielt die Laudatio für Bundestrainer Horst Beer, der mit großer Freude den Award vom Vorjahrespreisträger David Simon entgegennahm.

Die Grande Dame des Tanzsports Christa Fenn – Preisträgerin 2011 – gratulierte Horst Beer ganz herzlich und überreichte die Urkunde.

Zum 3. Mal wurde im Rahmen den danceComp eine Persönlichkeit des Tanzsports mit dem Oliver-Wessel-Therhorn Award ausgezeichnet. Im Jahr 2012 ging der OWT Award an David Simon aus den Niederlanden.

Er erhielt die Auszeichnung für sein großes persönliches Engagement im Bereich des Tanzsports,  insbesondere für sein langjähriges Wirken und seine Förderung der Niederländisch – Deutschen Freundschaft. Außerdem wurde sein hohes Maß an Integrität gewürdigt.

Überreicht wurde der Award vom Präsidenten des TNW Norbert Jung und der Preisträgerin des Jahres 2011 Christa Fenn.

Das Präsidium des TNW hat entschieden, das der danceComp Award im Gedenken an Oliver Wessel-Therhorn ab 2011 seinen Namen tragen wird. Erster Preisträgerin des Awards unter dem neuen Namen wurde Christa Fenn.

Sichtlich bewegt nahm sie diese Auszeichnung am Abend des 2. Julis in der Stadthalle aus den Händen von Olivers Witwe Vera und den beiden Kinder Raphael und Rebecca entgegen.

Christa Fenn hat sich über viele Jahre als Tänzerin, Trainerin, Wertungsrichterin und Ausbilderin einen großen Namen gemacht und sich deshalb um den Tanzsport sehr verdient gemacht. Mit anhaltendem Applaus dankten die sehr zahlreich anwesenden Turnierpaare und Zuschauer Christa Fenn.

Im Jahr 2010 wurde in Rahmen der danceComp zum ersten Mal der danceComp Award verliehen. Erster Preisträger war Geoffrey Hearn, der den Award für seine zahlreichen Verdienste um den Tanzsport als Trainer, Autor und Herausgeber erhielt. Die Laudatio hielt Oliver Wessel-Therhorn.